1.4.1.1    Der Systembus

Der Systembus eines Mikroprozessorsystems teilt sich in Datenbus, Adressbus und Steuerbus.

Datenbus

Zur Übertragung von Daten zwischen Prozessor, Arbeitsspeicher und Peripherie steht der Datenbus zu Verfügung. Die Anzahl der Datenbusleitungen bestimmt die Anzahl der Byte, die pro Takt übertragen werden. können. Alle Baugruppen, die Daten an den Datenbus abgeben können(Prozessor, Speicher, I/O) sind mit dem Datenbus verbunden. Die Datenfreigabe erfolgt durch den Prozessor jeweils nur für eine Baugruppe.

Adreßbus

Der Adreßbus ist für die Übertragung von Speicheradressen zuständig. Über den Adreßbus wird jedoch nicht nur der Speicher angesprochen, sondern auch Peripherie-Geräte. Die Anzahl der Adreßleitungen ist ein entscheidender Faktor für die Anzahl der maximal zu adressierenden Speicherplätze.

Diese Formel dient zur Ermittlung der maximal nutzbaren Speichergröße, die ein Prozessor ansprechen kann (in Byte).

Steuerbus

Der Steuerbus dient der Übertragung bestimmter Sginale an die einzelnen Komponenten. Auf diese Weise wird der, auf dem Adressbus angesprochenen, Komponente mitgeteilt, was sie zu tun hat. Z. B. die Daten vom Datenbus aufnehmen oder Daten auf den Datenbus stellen. Der Steuerbus beinhaltet auch die Interrupt-Leitungen über dem die Peripherie-Geräte dem Prozessor eine Unterbrechungsanforderung signalisieren können.

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